Ars meckerendi

 

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Und das ist mein Haus

[URL=http://drawahouse.com/houses/show.asp?houseID=349807&houseHash=77929a3856edbc0d8a1c1967b87d934d]
[IMG]http://drawahouse.com/houses/2006/4/29/349807_t.gif[/IMG]
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Based on the drawing and the 10 answers they gave this is a summary of their personality:
You are sensitive and indecisive at times. You are a freedom lover and a strong person. You will avoid being alone and seek the company of others whenever possible. You love excitement and create it wherever you go. You are very tidy person. There's nothing wrong with that because you're pretty popular among friends. Your life is always full of changes.

You will avoid being alone and seek the company of others whenever possible. You love excitement and create it wherever you go. You have a strong personality and you like to command, influence and control people.

You added a flower into your drawing. The flower signifies that you long for love. It also safe to say that others don't see you as a flirt. You don't think much about yourself.

OHA! Ich bin "very tidy"... na, das nenn ich mal 'ne Überraschung! Denn DAS wäre mir wirklich ganz neu
29.4.06 22:18


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Skifahren und andere Widrigkeiten

Seit einer Woche bin ich also wieder auf meiner heimischen Scholle. Wir hatten eine wirklich schöne Zeit in Wilderswil bzw. in den von uns besuchten Skigebieten, auch wenn es für mich eher ein Vakuum war, aus dem ich irgendwann (und das ziemlich sicher nach ein paar Tagen) wieder heraus musste. Die Ankunft stellte sich als etwas schwierig heraus, denn Bille und ich wurden daran gehindert, überhaupt anzukommen! Es gab nämlich in Baden an unserem Zugabschnitt keinen Bahnsteig!!! Demnach konnten wir den Zug nicht verlassen, Niere wartete bereits leicht säuerlich (niemand, auch ich nicht, lässt sich gerne morgens schon dermaßen anblöken), und wir durften bis Zürich weiterfahren. Dort angekommen, durften wir direkt einen Zug in die Gegenrichtung besteigen. Mit dem ganzen Gepäck eine wirklich prickelnde Sache. Gekrönt mal wieder von einem schönen Telefonat mit der Niere, in dem die Feststellung "ihr seid einfach nur blond..." des öfteren unausgesprochen mitklang.

Die ersten Tage verliefen eher gemächlich. Skifahren entspannte mich zusehends. Das Abendessen, das wir nacheinander fabrizierten, schmeckte durch die Bank hervorragend, wirkte aber auch ein wenig als Hüftgold, wenn auch noch in Maßen (nur 500 g!!!), schließlich hatten wir ja Bewegung satt. Schnee hatten wir genug, aber das Wetter war eher bescheiden, was hier und da ziemlich auf die allgemeine Laune drückte. Meine Ski sind olle Gurken, wie ich jetzt weiß (oder wie der Fritze beim Verleih sagte: "Pommes!"), die so schnell als möglich entsorgt gehören. Auch wenn Niere meinte, die könnte ich bestimmt noch für 30 Euronen bei Ebay verticken. Sorry, ICH würd das für die Teile nicht mehr ausgeben. Also verschenk ich die Dinger mal lieber und gut is. Weg mit Schaden ... in dem Fall geht das vielleicht mal ausnahmsweise ganz schnell.

Von den Franzosen, die uns über's Wochenende mit ihrer Anwesenheit "beehrten", erzähl ich lieber nichts. Denn die waren spezieller als jeder Schweizer!!!!! Es leben Vorurteile, vor allem, wenn sie bestätigt werden!!!!! Wir machten 3 Kreuze (und noch mehr) als sie endlich das Haus wieder verließen und wir wieder unter uns waren.

Der letzte Tag mit Niere allein war "speziell". Einerseits schön, andererseits grausam. Wir haben noch schöne Pisten entdeckt, die uns die Tage zuvor leider wegen schlechten Wetters versagt gewesen waren. Tagsüber haben wir relativ oberflächlich geredet, je später es allerdings wurde, um so intensiver wurden die Gespräche. Aber da ging es ja auch schon Richtung "Vakuumende". Die Aussicht auf meinen Alltag machte mich nicht gerade glücklich, also verließ ich Wilderswil mit mehr als gemischten Gefühlen (und das ist noch verdammt harmlos ausgedrückt). Und wenn ich eines überhaupt nicht leiden kann, dann sind es Umarmungen zur falschen Zeit, manche Sprüche, die man einfach nicht hören mag, weil man genau weiß, worin das endet: "So, und ab jetzt nicht mehr weinen, Kleine...." WAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAH!!!!!!!!!!!!!!!!!! Die Zugfahrt war eine Katastrophe, nur lärmende, handybetätigende, lautstark dvd-schauende Zeitgenossen, die ich hätte steinigen können. Um 1.30h wurde dann endlich mal im Waggon das Licht gedimmt. Zum Glück hatte ich wenigstens meine "Ohr-Moppeds" und musste so das Drama nicht mitanhören. Aber dieses Licht!!!!!!! Übermüdet erreichte ich morgens früh den Zielbahnhof, wo ich mir ein Taxi nahm. Zuhause angekommen erfuhr ich prompt, dass mein Autoschlüssel, den ich per Post nach Hause geschickt hatte, nicht angekommen war, sondern fein säuberlich aus dem Briefumschlag entfernt worden war von einem Idioten bei der Briefsortierung (nein, ich erkläre jetzt nicht, wie es zu dieser überaus dämlichen Lage überhaupt gekommen war). Also darf ich mir jetzt zu allem Überfluss auch noch Sorgen um mein Auto machen. Denn was schreibt man immer brav auf nen Umschlag drauf? Richtig, Adresse und Absender. Also braucht der "Entwender" nur die jeweiligen Adressen bei Bedarf abzufahren und dort alle Autos abzuchecken, ob irgendwo der Schlüssel passt. Tolle Wurst! Jeden Morgen frage ich mich, ob ich denn gleich noch Besitzer eines Automobils bin oder nicht...

Und zur Zeit frage ich mich auch jeden Morgen: Wie wird meine Laune heute sein? Wir gestaltet sich dieser Tag? Immer wieder ertappe ich mich dabei, dass ich keinerlei Pläne habe und nur in den Tag hinein lebe. Nein, man muss schon sagen, es geht mir zur Zeit nicht wirklich gut (und auch das ist untertrieben). Ich hoffe wirklich, dass dieser Zustand sich bald merklich bessert und ich wieder Perspektiven habe. Denn diese Perspektiv- und auch Hoffnungslosigkeit macht einen mürbe und lässt jeden neuen Tag nicht wirklich hell erscheinen. Aber ich möchte nicht jammern. Dafür würde ich mich nur selbst "hassen". Ok, manchmal ist es unumgänglich, aber wenn ich mir das verzeihen kann, dann vielleicht auch andere.
3.3.06 20:33


In der Ruhe liegt die Kraft

Heute abend sitz ich also im Zug nach S?den. Und ich werde die Worte meines Docs sehr ernst nehmen und es mir gutgehen lassen (zumindest versuche ich das). Die Sonne und den Schnee genie?en, viel schlafen, viel ruhen, ein gutes Buch lesen. Sorry, ihr Lieben, wenn ich euch hier und da verlassen werde, um ins Bett zu gehen. Aber das ist ne ?rztliche Anweisung. Und daran halte ich mich.

"M?h" von der Ziege
15.2.06 14:27


Steinigt Valentin!

Dieser ganze Valentinstag-Kack geht mir sowas von auf die Nerven! Ich habe diesen Tag noch nie sonderlich gemocht, aber heute geht mir diese Drecksreklame ?berall tierisch auf den Keks! So, das musste mal gesagt werden!

Die Ziege, die aus Protest jetzt heute das Radio ausl?sst und sich auch h?ten wird, das Fernsehen einzuschalten
14.2.06 15:32


Alles Paletti?

Morgen abend geht es also los in Richtung Wilderswil/Schweiz zum Skilaufen mit einigen Freunden. Aber um ehrlich zu sein, fehlt mir noch immer die Reiselust. Wir haben ein sch?nes Skigebiet und eine gewaltige Kulisse mit Eiger, M?nch und Jungfrau f?r unser Ski-Event ausgesucht. Schnee ist genug vorhanden, und vielleicht ist uns das Wetter auch noch hold. Eigentlich perfekt f?r eine sch?ne Zeit, sollte man meinen. Ich kenne dieses Skigebiet sehr gut, und obwohl ich wei?, dass man dort eine Menge Spa? haben kann, mag die gro?e Freude jetzt noch nicht so richtig aufkommen. Dabei wird es langsam mal Zeit.

Zum einen liegt es gewiss daran, dass dies mein erstes Zusammentreffen mit der Niere sein wird seit unserer Trennung im Oktober. Mir ist wirklich mehr als flau im Magen, wenn ich daran denke. Ich wei? nicht, wie es ihm dabei geht, aber ich bin nicht wirklich entspannt bei dem Gedanken daran. Daf?r war die Trennung einfach zu unwirklich.

Zum anderen h?ngen meine Bauchschmerzen auch gewiss nicht unerheblich (wenn nicht sogar noch mehr als das Wiedersehen mit der Niere) mit meiner jetzigen Situation zusammen. Ich habe absolut keine Ahnung, wie es mit mir und Helena weitergeht. Irgendwie h?nge ich v?llig in der Schwebe, allerdings vermisse ich die Leichtigkeit derselben. Eigentlich f?hle ich mich eher wie mit einer Last von 1000 Tonnen ?berladen. Ich w?rde diese Last mal gerne loswerden, um einen Achsbruch zu vermeiden. Das h?tte schon was. Aber ich wei? noch nicht so recht, wie das gehen soll. Einfach abwerfen geht leider nicht. Falsch, es ginge schon, aber dazu fehlt noch der Mut.

Was mir doch auch noch ziemlich im Magen h?ngt, sind die Differenzen, die wir (fast) alle im Vorfeld dieser Reise miteinander hatten. Wir alle haben wohl die Nerven mehr als nur blank liegen gehabt, alle haben Stress in T?ten gehabt, es sind harte Worte gefallen. Bis jetzt haben wir dar?ber noch nicht gesprochen, aber uns ist wohl allen klar geworden, dass es weniger an den Personen selbst, als an uns lag, dass wir so miteinander umgegangen sind. Ich kann f?r mich sagen, dass ich noch nie so ?ber's Ziel hinaus geschossen bin wie vor einigen Wochen. Bisher kannte ich so etwas nicht von mir, und das macht mir doch ein wenig Sorge. Hatte ich mich in der Vergangenheit immer recht gut unter Kontrolle, so scheint sie mir in der letzten Zeit in vielerlei Hinsicht immer ?fter verloren zu gehen, was nicht gerade zutr?glich f?r meine derzeitige Gef?hlswelt ist. Sch?n, wenn bei anderen im Leben im Moment alles klappt, was sie anfassen. Bei mir ist es ganz gewiss nicht so.

Ich hoffe, dass ich in den n?chsten 8 Tagen mal gr?ndlich abschalten kann und mir wirklich nur Gedanken dar?ber mache, wie ich die n?chste Abfahrt bzw. den n?chsten H?gel nehme. Ich m?chte einfach mal an gar nichts denken, wohl wissend dass das eine Art Vakuum ist, aus dem man leider wieder heraus muss. Es f?llt mir nicht leicht, meine Tochter hinter mir zu lassen, nicht zuletzt weil sie gerade erst vor 2 Tagen bekundete, dass sie traurig ist, dass ich so wenig Zeit f?r sie habe. Ich wei?, dass ich keine schlechte Mutter bin, aber es tut weh, wenn man es aus dem Munde des eigenen Kindes h?rt, dass das was man tut, offenbar nicht ausreicht, um die Bed?rfnisse des Menschen zu befriedigen, f?r den man die gr??te Verantwortung hat, mehr noch als f?r sich selbst.

Die Ziege, die sich Licht am Ende des Tunnels herbeisehnt (womit es im Moment allerdings mehr als mau aussieht)
14.2.06 12:25


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